Seit mehr als vier Jahrhunderten ist Thüringen als eines der Zentren der Glasherstellung in Deutschland bekannt. Ob Fensterscheiben, Bierflaschen, Präzisionsinstrumente aus Glas oder optische Hochleistungsgläser - Glas aus Thüringen wird weltweit benutzt und geschätzt dank seiner Qualität, Dauerhaftigkeit und technologischen Spitzenleistung.
Die Produktion von Porösem Glas in Deutschland beginnt vor nahezu zwanzig Jahren.
VEB Trisola, Steinach, entwickelt die Labor-Synthese von Porösem Glas für Anwendungen in der Affinitätschromatographie und Katalysator-Forschung.
Die Übernahme durch die Schuller GmbH / Wertheim ändert die Strategie des Unternehmens völlig. Schuller selbst ist Teil der Johns Manville Corp./Denver, einem weltweit führenden Unternehmen für Glasfaser-Verbundmaterialien. Eine Pilot Anlage wird aufgebaut und Anwendungen für die Dental Industrie und Life Sciences werden entwickelt.
Die neue Großproduktion mit einer Kapazität von 2000kg/Jahr des Hightech-Dentalproduktes wird eröffnet.
Die Johns Manville Firmenzentrale beschließt die Konzentration auf ihre Kernprodukte. Davon betroffen ist auch die Produktion der Porösen Gläser, die stillgelegt wird.
Im April übernehmen M. Herrmann, die frühere Leiterin der Abteilung Poröse Gläser, und Ihr Team die Produktionsanlagen und alle Verwertungsrechte und gründen die VitraBio GmbH.